Airbus A380: Nervenkrieg vor Gericht - DER SPIEGEL
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Airbus A380 Nervenkrieg vor Gericht

Die Gegner der Produktion des Großraumflugzeugs A380 in Hamburg lassen sich auch durch Demonstrationen nicht beirren. Jetzt haben weitere Kläger eine Verlängerung des Baustopps beantragt.
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Hamburg - Vier weitere der insgesamt rund 290 Kläger gegen den Bau des Großraumflugzeugs hätten Anträge auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung beim Verwaltungsgericht eingereicht, teilten ihre Anwälte mit. Damit könnte sich eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zum Beginn der Zuschüttung des Mühlenberger Lochs weiter verzögern und das unter Zeitdruck stehende Projekt zusätzlich gefährden.

Unterdessen haben nach den Befürwortern auch die Gegner des Airbus-Projekts am Donnerstag in Tageszeitungen ganzseitige Anzeigen geschaltet. Unter dem Motto "Airbus. Think Twice." argumentieren Naturschutzorganisationen, die geplante Teil-Zuschüttung der Elbbucht Mühlenberger Loch verstoße gegen internationale Naturschutzvereinbarungen. Die Ausweitung der Produktion sei nicht im öffentlichen Interesse, die versprochenen 2000 neuen Arbeitsplätze seien keineswegs sicher.