Airbus: Auftragspaket abgejagt - DER SPIEGEL
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Airbus Auftragspaket abgejagt

Airbus greift den Konkurrenten Boeing jetzt auch bei seinen Stammkunden an. Der Paketdienst United Parcel Service (UPS) hat 60 Maschinen bestellt.
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Toulouse - Toulouse - UPS wolle Airbus-Flugzeuge vom Typ A300-600 in den Dienst nehmen, teilte der europäische Flugzeughersteller am Dienstag in Toulouse mit. Zudem habe sich der Paketdienst den Kauf von weiteren 50 Flugzeugen mit Optionen gesichert. Nach UPS-Angaben hat der Auftrag ein Volumen von sechs Milliarden Dollar.

Erst vor zwei Jahren hatte UPS seine ersten Airbus-Flugzeuge in Auftrag gegeben. Die neu bestellten A300-600 Frachtflugzeuge werden den Angaben zufolge von 2003 bis 2009 an UPS ausgeliefert und sollen auf Strecken in den Vereinigten Staaten, Europa, Asien und Lateinamerika eingesetzt werden.

Die Entscheidung von UPS, weitere Frachtflugzeuge von Airbus zu bestellen, fiel nach Angaben des Unternehmens auf Grund des Bedarfs an weiteren Großraumfrachtflugzeugen kürzerer Reichweiten, die gleichzeitig wirtschaftlich auf verschiedenen Routen im Regionalverkehr eingesetzt werden können.

UPS hat bereits sieben der 1998 fest bestellten 30 A300-600 übernommen. Neben den sieben Airbus-Maschinen hat der Frachtdienst 231 Boeing-Flugzeuge im Dienst.

Am Airbus-Konsortium sind zu 80 Prozent die trinationale EADS und die britische BAE Systems beteiligt.