Airbus: Börsengang verschoben? - DER SPIEGEL
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Airbus Börsengang verschoben?

Airbus verschiebt angeblich seinen geplanten Börsengang im Volumen von 20 Milliarden Euro auf unbestimmte Zeit. Schuld soll die schlechte Entwicklung bei Hauptbesitzer EADS sein.
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Amsterdam - Der europäische Luftfahrt- und Wehrtechnik-Konzern EADS habe seit seiner Gründung 1999 im internationalen Verteidigungsmarkt nicht Fuß fassen können, berichtet die britische Zeitung "The Independent". EADS hält 80 Prozent an Airbus. Der Flugzeugbauer erwirtschaftet inzwischen 75 Prozent der Einkünfte von EADS. Ohne Airbus stünde der Konzern schlecht da.

EADS-Chef Rainer Hertrich soll Airbus-Vorstand Noel Forgeard bereits mitgeteilt haben, dass es keinen Börsengang geben könne, solange EADS Airbus noch als Goldesel brauche. Airbus befürchte nun, dass die Neuemission sich um mindestens fünf bis sechs Jahre verzögere.

Die Verschiebung des Börsengangs könne dazu führen, dass BAe Systems vorzeitig nach einem Käufer für seinen 20-prozentigen Airbus-Anteil Ausschau hält. Wahrscheinlichster Käufer sei die italienische Finmeccanica.