Airbus: Briten drohen mit Veto - DER SPIEGEL
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Airbus Briten drohen mit Veto

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wischen den Partnern des europäischen Airbus-Konsortiums bahnt sich wieder Streit um den Bau des Großraumflugzeugs A3XX an. Geht es nach Franzosen, Deutschen und Spaniern, soll der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am Donnerstag dieser Woche in Berlin den Verkaufsstart für den Superflieger mit bis zu 656 Sitzen beschließen. Auch die Aufteilung der Produktion zwischen den rivalisierenden Standorten Hamburg und Toulouse soll dann verkündet werden: Innenausstattung und Ausrüstung werden in Hamburg montiert, zusammengebaut und ausgeliefert wird der Riesenvogel in Toulouse. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss droht jedoch am Einspruch der Briten zu scheitern. Kostengünstig sei das Flugzeug nur zu produzieren, wenn der A3XX komplett an einem Standort gefertigt werde. "Einer ausschließlich politisch motivierten Aufteilung der Arbeiten", warnt John Weston, Chef von BAE Systems, "können wir schon im Interesse unserer Aktionäre nicht zustimmen." Auf der Aufsichtsratssitzung wollen die Briten deshalb anregen, die Produktion komplett nach Toulouse zu verlagern. Dort gäbe es, anders als in Hamburg, auch keinen Ärger mit Umweltschützern. Sollten die übrigen Partner sich stur stellen, wollen die Briten notfalls sogar von ihrem Veto-Recht Gebrauch machen.