Airbus-Konsortium: Weg frei für den A3XX - DER SPIEGEL
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Airbus-Konsortium Weg frei für den A3XX

Die Manager im Airbus-Konsortium haben offenbar die letzte Hürde auf dem Weg zum Bau des Super-Airbus genommen. Sie sollen sich auf eine neue Konzernstruktur geeinigt haben.
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Hamburg - Die offizielle Bekanntgabe könne noch Ende dieser Woche erfolgen, sagte der Lagardère-Manager Jean-Louis Gergorin der "International Herald Tribune". Die Lagardère-Gruppe ist über Aerospatiale Matra an Airbus beteiligt.

Gergorin zufolge haben sich die Partner des Airbus-Konsortiums auf eine neue Konzernstruktur geeinigt. Damit sei auch die letzte Hürde im Unternehmen für das Projekt A3XX genommen. Mit dem Großflugzeug für 600 Passagiere und mehr will Airbus das Monopol des Boeing-Jumbos im höchsten Marktsegment brechen.

Die Aktiengesellschaft soll den Namen Airbus Integrated tragen. Anteilseigner wären zunächst mit 80 Prozent der neue europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS, der aus DaimlerChrysler Aerospace (Dasa), Aerospatiale Matra und der spanischen Casa gebildet wird. Einen Anteil von 20 Prozent soll die britische BAe Systems halten. Die italienische Finmeccanica werde voraussichtlich später mit fünf Prozent beteiligt werden, so Gergorin. Die EADS will am 10. Juli an die Börse gehen.

Eine endgültige Entscheidung für den A3XX könnte jedoch noch etwas auf sich warten lassen, hieß es in Kreisen der Aufsichtsrates der Dasa. Es wäre möglich, dass diese erst auf der britischen Luftfahrtausstellung vom 24. bis 30. Juli in Farnborough fällt. Für diesen Termin spricht auch, dass ein Tagesordnungspunkt "A3XX" den Kreisen zufolge für die reguläre AR-Sitzung der Dasa am 30. Juni nicht geplant.