Aktien: Chinas Börsen brechen ein - DER SPIEGEL
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Aktien Chinas Börsen brechen ein

Bislang waren sie von den fallenden Aktienkursen in den USA verschont geblieben, erst vergangene Woche hatten sie Höchstwerte erreicht: Jetzt aber sind die chinesischen Börsenkurse um fast vier Prozent eingebrochen - Grund sind Gewinnmitnahmen.
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Shanghai - Der Shanghai Composite Index schloss 3,81 Prozent niedriger als am Vortag bei 4300,56 Punkten, nachdem er am Vormittag kurzzeitig erstmals die psychologisch wichtige Marke von 4500 Punkten überschritten hatte. Die chinesischen Staatsmedien machten vor allem Gewinnmitnahmen als Ursache des Absturzes aus, weniger die abermals schwachen Kurse an den anderen asiatischen Aktienmärkten.

Chinas Börsen waren bislang von den Auswirkungen fallender Aktienkurse besonders in den USA verschont geblieben und hatten erst in der vergangenen Woche nach einer längeren Durststrecke wieder Höchstwerte erreicht. Der Kurssturz von heute war der stärkste Verlust seit vier Wochen, wie die "China Daily" berichtete. Der Aktienindex der kleineren Börse in der südchinesischen Metropole Shenzhen fiel um 3,82 Prozent auf 1241,95 Punkte.

Die chinesische Regierung in Peking versucht aus Angst vor einer Aktienblase seit geraumer Zeit, das starke Börsenwachstum auf dem Festland einzudämmen. Der Shanghai-Index hatte im ersten Halbjahr 2007 um 40 Prozent zugelegt, nach 130 Prozent im vergangenen Jahr.

sam/dpa