Aktien Die Banken-Krise
Seit Mai haben die vier größten börsennotierten deutschen Banken rund 40 Prozent ihres Aktienwerts verloren und die Geschäfte laufen weiterhin schlecht.
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Die Commerzbank schließt einen Verlust für das Gesamtjahr nicht aus, und auch die Dresdner Bank erwartet im operativen Geschäft rote Zahlen. "Alles andere wäre eine Überraschung", sagt ein Manager der Bank. Die Allianz hatte das Institut im Juni übernommen aus heutiger Sicht zu einem viel zu hohen Preis. Auch bei der Deutschen Bank und bei der
HypoVereinsbank sind die Gewinne im dritten Quartal dramatisch eingebrochen. Viele Analysten rechnen damit, dass sich die Deutsche Bank am ehesten erholen wird. Sie verdiene angesichts der extrem schlechten Börsenlage vor allem im Investmentbanking immer noch Geld. Sollten sich die Börsen im kommenden Jahr erholen, dürfte das Institut deshalb am stärksten profitieren.