Aktien: Günstige Fonds von der Börse - DER SPIEGEL
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Aktien Günstige Fonds von der Börse

Börsennotierte Fonds sind eine der erfolgreichsten Finanzinnovationen am der vergangenen Jahre. Bei den meisten der knapp 90 mittlerweile an der Börse gehandelten Fonds handelt es sich um so genannte Indexfonds, die einfach Aktienindizes wie den Deutschen Aktienindex (Dax) oder den Dow Jones Euro Stoxx 50 abbilden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ihr Wert entwickelt sich stets so wie der entsprechende Aktienindex. Bisher werden die Fonds von Anbietern wie Indexchange, einer HypoVereinsbank-Tochter, Fresco von der Schweizer Bank UBS oder Lyxor, einer Tochter der Société Générale, fast ausschließlich von professionellen Vermögensverwaltern genutzt. Dabei sind die Fonds durchaus auch für Privatanleger interessant, weil keine Ausgabeaufschläge anfallen und auch die Verwaltungskosten gegenüber herkömmlichen Fonds deutlich niedriger sind.

Deshalb eignen sie sich auch zur kurzfristigen Geldanlage. Je häufiger die Fonds am Tag an der Börse gehandelt werden, desto günstiger können die Anleger kaufen oder verkaufen. Das begünstigt tendenziell die Fonds, die bereits jetzt hohe Umsätze verzeichnen (siehe Tabelle). Barclays Global Investors in Frankfurt am Main will nun den ersten börsengehandelten Anleihe-Indexfonds in Europa auf den Markt bringen.