Aktien Postbank verschiebt Börsengang
Bonn - Wie die Deutsche Post am Samstag in Bonn mitteilte, wird zudem der Preis der Aktien gesenkt. Die neue Preisspanne betrage 28 bis 32 Euro nach ursprünglich 31,50 bis 36,50 Euro.
Ursprünglich war der Börsengang für Montag geplant. Der Vorstand beriet am Samstag in Bonn mit den Konsortialbanken noch über letzte Details.
Das Angebot von unverändert 82 Millionen Aktien werde zu etwa zwei Dritteln zu einem Preis von 28 bis 32 Euro öffentlich zum Kauf angeboten. Dies entspreche einem Erlös zwischen 1,53 Milliarden und 1,74 Milliarden Euro.
Um doch noch wie geplant rund 2,6 Milliarden Euro einzusammeln, solle eine Umtauschanleihe auf das restliche Drittel der Postbank-Anteile mit einem Volumen von einer Milliarde Euro an den Markt gebracht werden, teilte die Post weiter mit.
Die ursprüngliche Preisspanne von 31,50 bis 36,50 Euro für die fast 82 Millionen Aktien - knapp 50 Prozent der Postbank-Anteile - haben unter anderem Fondsmanager zuletzt als viel zu hoch kritisiert.
In den vergangenen Tagen war vor allem darüber spekuliert worden, ob das Emissionsvolumen oder die Preisspanne verringert werden müsse. Auch eine komplette Absage wurde von Börsenteilnehmern nicht ausgeschlossen.