Aktienkauf: Porsche will die ganze Macht bei VW - DER SPIEGEL
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Aktienkauf Porsche will die ganze Macht bei VW

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will den VW-Konzern direkter kontrollieren als bisher: Nach SPIEGEL-Informationen strebt der Sportwagenhersteller eine Erhöhung seines VW-Aktienanteils auf 51 Prozent an.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Nach Börseninformationen erwerben die Stuttgarter bereits Optionen, die es ihnen ermöglichen, weitere VW-Aktien zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Aktienhändler rechnen damit, dass Porsche Anfang kommenden Jahres die Schwelle von 50 Prozent überschreitet.

Zuvor müsse noch die europäische Aktiengesellschaft Porsche Automobil Holding SE eingetragen sein. Sie ist vollständig im Besitz der Familien Porsche und Piëch und hält 100 Prozent der Stammaktien bei Porsche und die Beteiligung am VW-Konzern.

Offiziell gemeldet hat Porsche bislang einen Anteil von knapp 31 Prozent. Erst wenn das Unternehmen mehr als die Hälfte der VW-Aktien hält, muss es dies bekanntgeben.

Grund für die Machtübernahme: Die Sportwagenfirma ist unzufrieden mit der Kooperation der Unternehmen. Nach dem Porsche-Einstieg sind bislang kaum neue Gemeinschaftsprojekte zwischen beiden Unternehmen vereinbart worden.

itz

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