Aktienmärkte: Schockreaktion im Luftfahrtsektor - DER SPIEGEL
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Aktienmärkte Schockreaktion im Luftfahrtsektor

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New York/Frankfurt am Main/Paris/Mailand/London - Nach dem Flugzeugabsturz in New York musste die bereits stark gebeutelte Luftfahrtbranche. Am stärksten traf es den Eigner von American Airlines, die AMR Corporation. Direkt im Anschluss an die Meldung verlor das Papier rund 23 Prozent, später fing sich der Kurs auf ein Minus von rund zehn Prozent. Auch die Anteile an den Konkurrenten Delta, Northwest und United Airlines waren schlagartig um die zehn Prozent weniger wert.

Auch die Flugzeugbauer mussten sofort Kursabschläge hinnehmen. Die Aktien der Airbus-Konzernmutter EADS verloren in Paris etwa zehn Prozent. Konkurrent Boeing   blieb dagegen nur rund 3,5 Prozent unter Vortagesniveau.

Im deutschen Aktienhandel gerieten vor allem die Aktien der Lufthansa   unter Druck, die zeitweise um mehr als acht Prozent einbrachen. Nach einigen Minuten erholte sich der Kurs auf noch minus sechs Prozent. Auch an den übrigen europäischen Börsen brachen die Kurse ein. In Mailand gaben die Aktien der Alitalia um zehn Prozent nach, ehe der Handel mit ihnen ausgesetzt wurde. In Amsterdam verloren KLM-Papiere ebenfalls zehn Prozent. In London ging der Kurs von British Airways um 8,5 Prozent zurück, Air-France-Aktien verbuchten ein Minus von rund fünfeinhalb Prozent.