ALG-II-Notgroschen: Arbeitsämter halten finanzielle Soforthilfe bereit - DER SPIEGEL
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ALG-II-Notgroschen Arbeitsämter halten finanzielle Soforthilfe bereit

Der Countdown für das neue Arbeitslosengeld II läuft. Wer seinen Antrag noch nicht ausgefüllt hat, muss dennoch nicht am Hungertuch nagen. Einige Ämter bieten für besonders schwere Fälle einen Notgroschen an.
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Berlin - Die Bundesagentur für Arbeit wies darauf hin, dass einzelne Arbeitsagenturen Bedürftigen finanzielle Soforthilfe gewährten. "Dies gilt aber nur für Menschen, die glaubhaft eine akute, prekäre Notlage schildern können", sagte BA-Sprecherin Angelika Müller.

Die Höhe dieser Zahlung richte sich nach dem akuten Bedarf. Voraussetzung sei, dass Betroffene über keinerlei Einkünfte oder Vermögen verfügten. Für die Soforthilfe müsse ein vollständig ausgefüllter Antrag auf Arbeitslosengeld II nachgereicht werden. Die BA-Sprecherin sagte weiter, sie rechne nur mit wenigen Fällen.

Die Arbeitsagenturen haben inzwischen rund 2,68 Millionen Anträge auf Arbeitslosengeld II bearbeitet, erklärte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank Weise. Etwa 155.000 Anträge seien bisher abgelehnt worden. Damit könnten alle, die Anspruch auf die Leistung und den Antrag rechtzeitig gestellt hätten, pünktlich zum 1. Januar mit ihrem Geld rechnen.

Auch bei verspäteten Anträgen werde Anfang Januar mit nur wenigen Tagen Verzögerung das Arbeitslosengeld II ausgezahlt, versicherte Weise. Die Datenerfassung werde auch zwischen Weihnachten und Neujahr fortgesetzt.