Allzeithoch: Euro steigt erstmals über 1,50 Dollar - DER SPIEGEL
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Allzeithoch Euro steigt erstmals über 1,50 Dollar

Rekordpreis für den Euro: Die europäische Gemeinschaftswährung ist erstmals über die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Dollar geklettert. Experten nennen als Gründe den überraschenden Anstieg des Ifo-Index und schwache Konjunkturdaten aus den USA.
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New York - Der Euro notierte am Abend mit 1,5047 Dollar - so teuer war die europäische Gemeinschaftswährung noch nie. Der überraschende Anstieg des deutschen Ifo-Geschäftsklima-Index hatte dem Euro   am Dienstag einen Schub gegeben.

"Der heutige ifo-Bericht und die jüngste Schwäche im US-Häusermarkt helfen dem Euro nach oben", sagte Währungsanalyst Ashraf Laidi von CMC Markets.

Andere Experten gingen davon aus, dass der Markt kurzfristig nun noch weniger als zuvor mit Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) rechne.

Enttäuschende US-Konjunkturdaten und Aussagen des US-Notenbank-Vizechefs Donald Kohn, die am Markt als Andeutung für die Möglichkeit weiterer Zinssenkungen gedeutet wurden, sorgten für weitere Dollarverkäufe.

Seinen bisherigen Höchstwert hatte der Euro am 23. November mit 1,4967 Dollar erreicht.

Ein hoher Euro-Kurs nützt deutschen Verbrauchern etwa bei USA-Reisen, die billiger werden. Zugleich drohen hohe Euro-Kurse die deutsche Wirtschaft zu belasten, da sie Exporte ins Nicht-Euro-Ausland verteuern.

tno/Reuters/AFP/dpa