Andrew Grove
gründete im Sommer 1968 zusammen mit Gordon Moore und Robert Noyce im kalifornischen Santa Clara die Integrated Electronics Corp., kurz Intel genannt. Ihre Idee, Tausende von Transistoren auf einer winzigen Scheibe aus Silizium zu vereinigen, erwies sich als Glücksgriff. Der ganz große Durchbruch begann Anfang der achtziger Jahre, als der Computerkonzern IBM entschied, seine Personalcomputer mit Intel-Chips auszurüsten. Heute steuern sie etwa 90 Prozent aller weltweit eingesetzten PC. Mit 27 500 Mitarbeitern, etwa acht Milliarden Dollar Umsatz und einer Rendite von rund 25 Prozent ist Intel der größte Halbleiterhersteller der Welt. Der gebürtige Ungar Andras Grof hatte 1963 in Berkeley/Kalifornien promoviert. Als Präsident und Chief Executive Officer von Intel ist Grove, 57, einer der einflußreichsten Manager der Elektronikindustrie in Amerika.