AOL Time Warner Online immer schwächer
New York - Insgesamt traf das Ergebnis die Analystenerwartungen. Für das Jahr 2002 rechne der Konzern nicht mit einer Erholung der Wirtschaft, teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Zwar peile AOL in diesem Jahr eine weitere Steigerung von Gewinn und Umsatz an, doch liegt die Zielmarge deutlich unter der erreichten Steigerung im Jahr 2001.
"Wir haben starke Ergebnisse in einem Jahr erzielt, in dem es der Wirtschaft weltweit schlecht ging und der Werbemarkt schwach war", sagte Vorstandschef Jerry Levin. So sei der Umsatz im vierten Quartal 2001 um vier Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar nach 10,2 Milliarden Dollar im Vorjahr gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 14 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar (2000: 2,4 Milliarden Dollar). Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg auf 33 Cent nach 28 Cent im Vorjahr. Wall-Street-Analysten hatten durchschnittlich mit 33 Cent gerechnet.
Während jedoch die Einkünfte aus dem Abonnement-Geschäft um 16 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar und das Contentgeschäft um vier Prozent auf vier Milliarden Dollar stiegen, schrumpfte der Umsatz im Bereich Werbung und Handel um 14 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.