AOL/Time Warner: Steve Case muss weiter zittern - DER SPIEGEL
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AOL/Time Warner Steve Case muss weiter zittern

Die Fusion von America Online und Time Warner wird doch nicht in diesem Jahr abgesegnet. AOL-Chef Steve Case was not amused.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Washington - Die amerikanische Regulierungsbehörde für Telekommunikation (FCC) schafft es entgegen der Erwartungen nicht mehr, vor Silvester über die Fusion von AOL und Time Warner zu entscheiden. Das berichtet das "Wall Street Journal". Erst letzte Woche hatte AOL betont, wie wichtig die Entscheidung vor Jahresende sei. Die Verlängerung würde das Unternehmen mit erheblichen Zusatzkosten belasten, hieß es.

Die Nachricht von der Verzögerung trifft AOL besonders hart, weil die andere zuständige Behörde, die FTC, ihre Zustimmung Mitte Dezember verkündet hatte und die Fusion greifbar nahe schien. Die FCC erklärte gegenüber der Zeitung, sie müsse erst die FTC-Entscheidung auswerten, bevor sie zu einem Schluss kommen könne. Das dauere jedoch länger als zwei Wochen.

Die fünf FCC-Mitglieder würden jetzt beraten, hieß es weiter. Mindestens drei müssen dann der 78-Milliarden-Dollar-Fusion zustimmen. Es gilt als wahrscheinlich, dass AOL einige Bedingungen auferlegt werden: Unter anderem wird der Internet-Provider seinen weit verbreiteten Instant Messaging Service auch Rivalen zugänglich machen müssen.

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