Apple: Steve Jobs verkauft Riesen-Aktienpaket - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Apple Steve Jobs verkauft Riesen-Aktienpaket

Im April 1976 gründete Steve Jobs seine Computerfirma Apple. Jetzt, 30 Jahre später, blieb ihm nichts anderes übrig, als die Hälfte seiner Aktien des mittlerweile weltweit bekannten Unternehmens zu verkaufen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

San Fransisco - Weil die Steuerschulden zu groß waren, sah sich Steve Jobs, Vorstandschef des Computerherstellers Apple  , nun gezwungen, knapp die Hälfte seiner Aktien zu verkaufen. Mit dem Erlös sollten die Steuerschulden beglichen werden, hieß es. Wie erst jetzt nach einer Mitteilung an die US-Wertpapieraufsicht bekannt wurde, ging der Deal schon am 19. März über die Bühne.

Apple erklärt in der Mitteilung, dass das Unternehmen 4,5 Millionen Anteilsscheine im Wert von 296 Millionen Dollar von Jobs zurückerhalten hat. Damit hält Jobs nun noch 5,4 Millionen Anteilsscheine, die etwa einen Wert von 323 Millionen Dollar ausmachen. Das Unternehmen, das mit Rekordergebnissen von sich reden macht, hatte bereits im vergangenen Quartalsbericht angekündigt, Aktien von Managern zurückzuhalten. Damit sollten Steuerforderungen beglichen werden

Das eigentliche Jahresgehalt des CEOs beträgt seit seiner Rückkehr an die Unternehmensspitze im Jahr 1997 einen Dollar. Als Vorstandschef des Trickfilmstudios Pixar verdiente Jobs, der das Unternehmen gegründet hatte, einen Dollar pro Woche. Durch die Übernahme von Pixar   durch Walt Disney   wurde Jobs mit sechs Prozent der Disney-Anteile größter Einzelaktionär - und muss sich allein aus diesem Umstand heraus keine Sorgen um sein Einkommen machen.

kaz/mmo