Apple: "Unregelmäßigkeiten" bei Aktienoptionen - DER SPIEGEL
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Apple "Unregelmäßigkeiten" bei Aktienoptionen

Die Praxis, Manager mit Aktienoptionen zu vergüten, steht in den USA schon länger in der Kritik. Jetzt wurden in 50 Konzernen von den Behörden Untersuchungen eingeleitet. Auch beim Computerhersteller Apple wurden "Unregelmäßigkeiten" entdeckt.
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Washington - Apple startete die Flucht nach vorn: Bevor die unangenehmen Erkenntnisse anderweitig ans Licht kommen konnten, erstattete der Computerhersteller selbst Bericht. In einer internen Bestandsaufnahme seien "Unregelmäßigkeiten" in Verbindung mit Aktienoptionsprogrammen der Jahre 1997 bis 2001 für Mitarbeiter offen gelegt worden, erklärte der Konzern. Worin diese Unregelmäßigkeiten bestanden, wollte das Unternehmen nicht im Einzelnen erklären. US-Zeitungen zufolge könnte es unter anderem um die Frage gehen, ob Optionsprogramme zurückdatiert wurden. Dies verstößt an sich nicht gegen die SEC-Regeln, muss aber bekannt gegeben werden.

Unter den fehlerhaften Vereinbarungen sei auch eine mit dem Apple-Chef Steve Jobs, die aber nachträglich aufgehoben worden sei, hieß es bei Apple aber lediglich. Die US-Börsenaufsicht SEC sei über die Ergebnisse informiert worden, erklärte Jobs. Unklar blieb, bis wann die Untersuchungen abgeschlossen sein werden. Apple ist eine von mehreren US-Firmen, die in den vergangenen drei Monaten wegen ihrer an der Aktienkursentwicklung orientierten Vergütungssystemen in die Kritik geraten sind.

Dabei könnte es unter anderem um die Frage gehen, ob Optionsprogramme zurückdatiert wurden. Dies verstößt an sich nicht gegen die SEC-Regeln, muss aber bekannt gegeben werden. Inzwischen haben über 50 Firmen eingestanden, dass ihre Aktienoptionsprogramme derzeit von den zuständigen Behörden überprüft würden.

ase/AP/rtr