Arbeitskampf abgewendet Einigung in der Chemieindustrie
Lahnstein - Die 580.000 Chemie-Beschäftigten erhalten eine Einkommensverbesserung im Gesamtvolumen von 2,1 Prozent, teilten Gewerkschaft und Arbeitgeber in Lahnstein bei Koblenz nach der zweiten Runde mit. Kern ist eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent.
Außerdem gibt es eine Einmalzahlung von 7,2 Prozent eines tariflichen Monatsentgelts. Der neue Tarifvertrag gilt für 13 Monate beginnend je nach Region im Juni, Juli oder August.
Neben den Einkommenserhöhungen vereinbarten die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) einen Tarifvertrag zur Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen.
Im vergangenen Jahr hatten sich die Tarifparteien der Chemie neben einer Einmalzahlung von 40 Euro auf 2,6 Prozent mehr Entgelt bei einer Vertragslaufzeit von 13 Monaten geeinigt. Der Flächentarifvertrag der Branche betrifft rund 1800 Unternehmen.