Arbeitslosigkeit: Anstieg geringer als befürchtet - DER SPIEGEL
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Arbeitslosigkeit Anstieg geringer als befürchtet

Im Februar waren einem Zeitungsbericht zu Folge 4,66 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Zahl der Arbeitslosen wäre damit in diesem Monat weniger stark gestiegen als befürchtet.
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Berlin - Trotzdem wäre die Zahl, die die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Arbeitsmarktexperten verbreitet die höchste seit Amtsantritt von Bundeskanzler Gerhard Schröder im September 1998. Im Vergleich zum Februar 2002 (4,29 Mio.) betrage der Anstieg in diesem Februar 370.000. Gegenüber dem Januar 2003 (4,62 Millionen) steige die Arbeitslosigkeit aus saisonalen Gründen im Februar um rund 40.000.

Arbeitsmarktexperten nennen als Ursache für die Entwicklung die anhaltende Konjunkturkrise, schreibt die Zeitung weiter. Die Arbeitsmarktexperten der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit (BA) erwarten nach Informationen des Blattes, dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt deutlich höher als die ursprünglich prognostizierten 4,2 Millionen liegen könnte, falls im Irak ein Krieg ausbrechen sollte.