Arbeitslosigkeit: Vier-Millionen-Grenze offenbar unterschritten - DER SPIEGEL
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Arbeitslosigkeit Vier-Millionen-Grenze offenbar unterschritten

Die Zahl der Arbeitslosen soll im September offenbar knapp unter vier Millionen gesunken sein. Anlass zum Aufatmen ist dies allerdings nicht.
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Berlin - Nach Einschätzung der Fachleute seien derzeit 3,97 Millionen Menschen ohne Arbeit, berichten "Bild" und "Welt" unter Berufung auf ungenannte Arbeitsmarkt-Experten. Damit wäre die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum August um 50.000 gesunken.

Im Vergleich zum September des Vorjahres liege die Zahl der Menschen ohne Arbeit jedoch um etwa 227.000 höher, heißt es in den Berichten. Im Jahresdurchschnitt rechneten die Arbeitsmark-Experten mit 4,07 Millionen Arbeitslosen. Das seien 210.000 mehr Erwerbslose als im Vorjahr. Dies sei der erste Anstieg der jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenzahl seit 1991, so die Zeitungen.

Nach Informationen der "Welt" erwartet die Bundesanstalt für Arbeit nach internen Prognosen, dass die Arbeitslosigkeit spätestens im Dezember 2002 die Vier-Millionen-Marke wieder überschreiten wird.