Arbeitsmarkt: Rackernde Rentner - DER SPIEGEL
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Arbeitsmarkt Rackernde Rentner

Ob gezwungenermaßen oder aus Spaß an der Arbeit: Nicht alle Rentner setzen sich in ihrem Lebensabend zur Ruhe. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, packen rund 13 Prozent trotz Rentenansprüchen mit an.
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Wiesbaden - Von wegen Enten füttern, Kaffeekränzchen und Familienbesuch: Deutschlands Rentner sind aktiver als angenommen. Rund 13 Prozent arbeiten trotz Rentenanspruch weiter oder sind auf der Suche nach einem Job, meldet das Statistische Bundesamt. "Auch oberhalb des gesetzlichen Rentenalters ist somit für viele ein Abschied vom Erwerbsleben kein Thema", so die Statistiker.

Zwar lassen es die über 65-Jährigen im Lebensabend etwas ruhiger angehen, doch für einige ist das zusätzliche Einkommen einfach notwendig. 43 Prozent aller arbeitenden Rentner haben einen 400 Euro-Job, rund die Hälfte arbeitet weniger als 15 Stunden die Woche.

Meist helfen sie im Familienbetrieb aus oder sind selbstständig. Einige suchen aber auch nach einer ganz neuen Herausforderung. "Es ist bemerkenswert, dass nicht nur bestehende Erwerbstätigkeiten fortgeführt werden, sondern es auch Personen gibt, die aktiv die Neuaufnahme einer Tätigkeit anstreben", so ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes.

Nach internationalem Standard gilt jeder, der pro Woche mindestens eine Stunde gegen Entgelt, selbstständig oder im Familienbetrieb gearbeitet hat als erwerbstätig.

bay/dpa