Arbeitsmarkt: Unschöne Trendwende - DER SPIEGEL
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Arbeitsmarkt Unschöne Trendwende

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt offenbar weiter an. Damit muss auch die Bundesanstalt für Arbeit nun von einem Negativtrend sprechen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Im November ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 125.000 gestiegen, berichtet die "Welt". Damit seien nun 3,77 Millionen Menschen ohne Beschäftigung, heißt es unter Berufung auf interne Berechnungen der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit (BA).

Mit dieser Entwicklung hätte am Arbeitsmarkt eine Trendwende stattgefunden. Laut Definition der BA liegt eine Trendwende am Arbeitsmarkt immer dann vor, wenn der vorherige Trend drei Monate in Folge konterkariert wird. In den Monaten September, Oktober und November 2001 liege nach den neuesten Zahlen die Arbeitslosigkeit über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt seien im November dieses Jahres 45.000 Menschen mehr arbeitslos gewesen als im Vormonat (Oktober: 3,725 Millionen). Im November 2001 liege die Arbeitslosigkeit damit zum ersten Mal seit drei Jahren wieder über dem Vorjahresniveau, heißt es in dem Bericht.