Arbeitsmarkt: Zahl der offenen Stellen nimmt weiter ab - DER SPIEGEL
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Arbeitsmarkt Zahl der offenen Stellen nimmt weiter ab

Die Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Die Zahl der offenen Stellen wird nach Schätzungen der IAB in den kommenden Monaten sinken. Das deutet auf wachsende Vorsicht bei den Unternehmen hin.
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Berlin - Der Abschwung am Arbeitsmarkt wirft seine Schatten voraus und drückt die Zahl der offenen Stellen: Im dritten Quartal gab es in Deutschland zwar eine Million unbesetzter Posten, wie das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) am Montag mitteilte. Dies seien aber 130.000 weniger als im Frühjahr und 250.000 weniger als vor einem Jahr. "Auf mittlere Sicht wird das Stellenangebot voraussichtlich weiter abnehmen", hieß es.

Die Umfrage unter rund 8000 Betrieben und Verwaltungen berücksichtige noch nicht die Zuspitzung der Finanzkrise seit Mitte September, betonten die Nürnberger Forscher. Vor allem die Zahl der erst später zu besetzenden Stellen gehe seit vier Quartalen zurück. Dies deute auf eine wachsende Vorsicht der Unternehmen hin, hieß es beim IAB.

Im Oktober sank die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit 16 Jahren unter drei Millionen. Die meisten Experten rechnen im kommenden Jahr aber wegen der Rezession mit einem Ende des Aufschwungs am Arbeitsmarkt.

sam/Reuters