ARD: Internet reißt Milliardenloch - DER SPIEGEL
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ARD Internet reißt Milliardenloch

Die ARD wird in der laufenden Gebührenperiode bis 2004 einen Fehlbetrag von 1,15 Milliarden Mark erwirtschaften. Investitionen ins Internet schlagen dabei mit rund 350 Millionen Mark zu Buche.
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Köln - Nun müsse "überall der Rotstift angesetzt werden", sagte der ARD-Finanzchef Norbert Seidel, Verwaltungsdirektor beim Westdeutschen Rundfunk, der "Süddeutschen Zeitung". Im Internet solle jedoch nicht gespart werden. Dort müsse mehr Geld als bisher investiert werden, damit sich die ARD mit ihren bisherigen Angeboten nicht lächerlich mache. Genehmigt wurden der ARD für den Online-Sektor über die Dauer der Gebührenperiode lediglich 88 Millionen Mark.

Der Fehlbetrag kann nicht im Nachhinein auf die Gebührenzahler umgelegt werden. Er dient aber als Orientierung zur Feststellung der neuen Gebührenhöhe ab 2005.