Atecs-Zukunft Aufsichtsrat schiebt Entscheidung auf
Düsseldorf - Für die Mannesmann-Tochter stehen immer noch drei Wege zur Diskussion. Zum einen könnte Atecs aus dem Konzern ausgegliedert und als selbständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden. Zweite und dritte Möglichkeit wäre der Verkauf entweder an Thyssen-Krupp oder an die Bietergemeinschaft Bosch/Siemens. Der Aufsichtsrat will sich am 17. April erneut mit der Atecs-Zukunft befassen. Bis dahin sollen in Abstimmung mit dem Mannesmann-Eigentümer Vodafone die Optionen erneut geprüft werden. Die Elektronikkonzerne Siemens und Bosch hatten am Mittwoch überraschend eine in der vergangenen Woche vorgelegte Kaufofferte von Thyssen-Krupp überboten. Sie wollen 9,1 Milliarden Euro (17,7 Milliarden Mark) für Atecs auf den Tisch legen. Der Ruhrkonzern hatte rund 8,75 Milliarden Euro geboten.