Audi: Paefgen verabschiedet sich mit Rekordgewinn - DER SPIEGEL
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Audi Paefgen verabschiedet sich mit Rekordgewinn

Der ausscheidende Audi-Chef Franz-Josef Paefgen verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis: Der Ingolstädter Autohersteller hat im vergangenen Jahr den operativen Gewinn um ein Drittel auf über 1,3 Milliarden Euro vor Steuern gesteigert.
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Ingolstadt - Auch das laufende Jahr habe viel versprechend begonnen, sagte der scheidende Vorstandschef Franz-Josef Paefgen am Donnerstag. Bis Ende Februar seien fast 110.000 Audis ausgeliefert worden, das sei ein Zuwachs von 13 Prozent. Neue Produkte wie der Nachfolger des Flaggschiffs A8 würden das Markenprofil im laufenden Jahr weiter schärfen.

"Audi hat 2001 trotz negativer Markttrends bei allen wichtigen Kerngrößen weiter zugelegt", sagte Paefgen. Der Auslieferungsrekord des Vorjahres sei mit 726.134 verkauften Audis um elf Prozent übertroffen worden. Der Umsatz wuchs um zehn Prozent auf 22 Milliarden Euro; der Gewinn nach Steuern um knapp fünf Prozent auf 769 Millionen Euro. Wie Finanzvorstand Peter Abele sagte, will Audi bis zum Jahr 2006 insgesamt 11,5 Milliarden Euro investieren. Damit liege Audi im Spitzenfeld der Industrie.

Angesichts der ungewissen Konjunkturlage wollte Paefgen keine Prognose für das Jahr 2002 abgeben. Audi sei aber stark genug, um auch bei rückläufigen Märkten einen stabilen Absatz zu erreichen. Für das laufende Jahr scheine jedoch eher Zurückhaltung angebracht.

Audi-Vorstandschef Paefgen wird nach fünf Jahren an der Spitze des Unternehmens Anfang März zum Mutterkonzern VW wechseln, wo er die Verantwortung für Forschung, Motorsport und die Marke Bentley übernimmt. Neuer Audi-Chef wird der bisherige VW-Entwicklungschef Martin Winterkorn.