Auslandsoffensive: Deutsche Bank geht nach Indien - DER SPIEGEL
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Auslandsoffensive Deutsche Bank geht nach Indien

Die Deutsche Bank flüchtet sich nach Indien: Acht Geschäftsstellen sollen dort einem Zeitungsbericht zufolge entstehen. Um der Wachstumsschwäche auf dem deutschen Markt entgegenzuwirken, setzt das Kreditinstitut auf das Auslandsgeschäft.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Ab Oktober soll das Privat- und Geschäftskundengeschäft in Indien starten, sagte Rainer Neske - der den Bereich im Deutsche-Bank-Vorstand verantwortet - der "Financial Times Deutschland". 400 Mitarbeiter wurden bereits neu eingestellt. Die Deutsche Bank wolle von Anfang an die gesamte Produktpalette mit Giro- und Sparkonten bis hin zu Investmentprodukten anbieten.

Neske zeigte sich optimistisch, dass man in den kommenden Jahren in Indien sogar noch weitere Filialen eröffnen könne. Derzeit erlauben die Aufsichtsbehörden allerdings nur acht Geschäftsstellen.

Mit der Expansion im Ausland soll das Privatkundengeschäft langfristig als maßgebliche Säule im Konzern erhalten werden, so Neske. In den vergangenen Jahren hatte das Investmentbanking aufgrund der starken Wachstumsraten immer mehr dominiert und zuletzt fast 70 Prozent der Erträge eingefahren, obwohl dies den Strategievorhaben des Konzerns nicht entspricht.

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