Ausverkauf in Quebec - DER SPIEGEL
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Ausverkauf in Quebec

• aus DER SPIEGEL 13/1977
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Seit dem November-Wahl-Sieg der separatistischen Parti Québécois des René Lévesque in der frankophonen Kanada-Provinz Quebec treten immer mehr anglokanadische und ausländische Firmen den Rückzug aus der nach Autonomie strebenden Provinz an. So wollen nach Angaben des kanadischen Conference Board 75 große Unternehmen wegen des Wahlergebnisses ihre Investitionen in Quebec dieses Jahr verringern. In der Geschäftsmetropole von Quebec, Montreal, stehen bereits so viele Häuser zum Verkauf, daß Quebecs zweitgrößte Immobilienfirma, die Trust Company, keine weiteren Verkaufsaufträge für Objekte im Wert von mehr als 100 000 Kanada-Dollar entgegennimmt. 18 ausländische Unternehmen verlegten ihre kanadische Hauptvertretung von Montreal in anglokanadische Städte, vor allem nach Toronto. Kanadas größte Bank, die Royal Bank of Canada, beließ ihren Firmensitz zwar noch offiziell in Montreal, schaffte aber drei wichtige Abteilungen nach Toronto.

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