Autoabsatz: Ford fährt rückwärts - DER SPIEGEL
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Autoabsatz Ford fährt rückwärts

Um fast zwanzig Prozent ist der Absatz neuer Ford-Wagen seit Jahresanfang eingebrochen. Der Vorstand will die Talfahrt mit einer Modelloffensive bremsen.
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Köln - In den nächsten fünf Jahren werde Ford in Europa 45 neue Fahrzeuge, Modelle und Motoren herausbringen, sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Zimmermann.

Der Marktanteil der Ford-Werke in Deutschland rutsche nach Unternehmensangaben in den ersten fünf Monaten 2000 auf 7,2 Prozent. Im Vorjahr hatte der Anteil noch bei 8,3 Prozent und 1998 bei 9,7 Prozent gelegen.

Zimmermann bezeichnete die Gesamtlage des Unternehmens als "unbefriedigend". Er will erreichen, dass die Ford-Werke 2001 wieder schwarze Zahlen schreiben. Dazu sollen Kostensenkungen und eine Imagekampagne beitragen. Im vergangenen Jahr verbuchte der Kölner Autobauer einen Rekordverlust von 434 Millionen DM.

Als Erfolg nannte Zimmermann den Ausbau des Auslandsabsatzes. In den ersten fünf Monaten diesen Jahres sei der Export um 2,5 Prozent auf gut 305.000 Fahrzeuge gestiegen. Auch die Produktion wurde leicht hochgefahren.

Die Ford-Werke hatten 1999 knapp eine Million Fahrzeuge verkauft, 97.000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr. Die Rückgänge entfielen vor allem auf Ford Fiesta und Mondeo. Die Produktion des neuen Mondeo soll im Oktober 2000 im belgischen Genk anlaufen, die des neuen Fiesta im November 2001 in Köln.