Autoabsatz in Europa: Käufer ziehen die Bremse - DER SPIEGEL
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Autoabsatz in Europa Käufer ziehen die Bremse

Der Pkw-Absatz in Europa ist im Rückwärtsgang. Besonders schlimm erwischte es koreanische und japanische Hersteller.
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Brüssel - Nach vorläufigen Angaben des Verbandes der Europäischen Automobilhersteller (Acea) gingen die Zulassungen im vergangenen Monat um 5,3 Prozent auf 1.666.608 Pkw zurück. Dies bedeutete auch im sechsten Monat in Folge ein Minus bei den Neuzulassungen. Für das erste Quartal diesen Jahres meldete Acea einen Rückgang von fünf Prozent auf 4.035.883 Pkw gegenüber dem Vorjahr.

Nur zwei Staaten Westeuropas meldeten für März einen Zuwachs: Großbritannien verzeichnete ein Plus von 1,5 Prozent, in Spanien kamen 2,0 Prozent mehr neue Autos auf die Straße. In Deutschland lag das Minus bei 9,4 Prozent. Den stärksten Rückgang innerhalb der EU verbuchten Irland mit minus 29,5 Prozent und Dänemark mit minus 28,9 Prozent.

Bei den Marktanteilen der Hersteller baute die VW-Gruppe ihren gegenüber März 2000 (17,7 Prozent) auf 18,4 Prozent aus. Einmal mehr setzte sich Skoda mit einem Zulassungsplus von 30,1 Prozent weit von der Konkurrenz ab. Dramatische Einbußen mussten die japanischen Hersteller (minus 14,7 Prozent) und die koreanischen (minus 36,6) hinnehmen. Auch die Fiat-Gruppe musste mit einem Rückgang von 8,0 Prozent Federn lassen.