Autoaktien: Relativ preiswert - DER SPIEGEL
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Autoaktien Relativ preiswert

Konjunkturforscher haben für die Autoindustrie düstere Aussichten prognostiziert, doch vielen Unternehmen geht es prächtig.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Abschwung in den USA trifft vor allem General Motors und Ford. Deutsche und französische Hersteller stehen besser da. Zuletzt haben VW und BMW glänzende Zahlen vorgelegt, und der befürchtete Absatzeinbruch macht sich in den Auftragseingängen bislang noch nicht bemerkbar.

Mit einem für 2002 erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,8 (VW) bis 17,4 (Porsche) sind Autoaktien derzeit verhältnismäßig preiswert. Wegen der Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung kommen die Analysten zu unterschiedlichen Ansichten. Während etwa die BfG Bank die VW-Aktie empfiehlt, raten andere Banken wegen der Konjunkturanfälligkeit von Massenherstellern zur Vorsicht.

Eher einig sind sich die Analysten in der positiven Bewertung von BMW und Porsche. Wegen innovativer Modelle gelten auch Renault und PSA (Peugeot und Citroën) als aussichtsreich. Und wenn der Kurs von DaimlerChrysler bei 50 Euro bleiben sollte ­ die Dividende bringt mehr als die Zinsen deutscher Staatsanleihen.