Autobauer: Aston-Martin-Chef erwägt Buy-Out - DER SPIEGEL
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Autobauer Aston-Martin-Chef erwägt Buy-Out

Die James-Bond-Automarke Aston Martin könnte Eigentum ihres Managements werden - nach einem Zeitungsbericht sucht der Vorstandsvorsitzende nach Mitinvestoren. Der Mutterkonzern Ford will die britische Edelmarke abgeben.
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London - Nachdem Verkaufspläne des amerikanischen Mutterkonzerns Ford   bekannt geworden waren, versuche der Vorstandsvorsitzende von Aston Martin, Ulrich Bez, nun, ein Käuferkonsortium zusammen zu bekommen, berichtet die "Sunday Times".

Der angeschlagene US-Autobauer Ford will Aston Martin nach eigenen Angaben als "attraktive Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung und Wertsteigerung" auf den Markt bringen. Die "Sunday Times" beruft sich auf "hochrangige Quellen" bei Ford.

Danach gebe es neben dem Aston-Martin-Chef auch in den USA bereits Kaufinteresse seitens einer privaten Finanzierungsgesellschaft unter dem früheren leitenden Ford-Manager Jacques Nasser. Bez wollte sich nach Angaben der "Sunday Times" nicht dazu äußern.

Er gehe aber in jedem Fall davon aus, auch künftig eine leitende Rolle bei dem Sportwagenbauer zu spielen. Pro Jahr werden von den Luxuswagen, die unter anderem durch die "James Bond"-Filme bekannt wurden, knapp 5000 Stück ausgeliefert, zum Preis von rund 100.000 Pfund (145.000 Euro).

Ford leidet unter dem sinkenden Absatz auf dem nordamerikanischen Markt und der asiatischen Konkurrenz. Ford hatte 1987 drei Viertel der Anteile an Aston Martin gekauft und das Traditionsunternehmen 1994 vollständig übernommen. Bislang ist nicht bekannt, für welchen Preis es auf den Markt kommen soll. Der Aston Martin wird in Gaydon in der britischen Grafschaft Warwickshire produziert.

jaf/dpa

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