Autobranche: VW widerspricht Bericht über Umbenennung - DER SPIEGEL
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Autobranche VW widerspricht Bericht über Umbenennung

Volkswagen prüft einem Pressebericht zufolge, den Namen der Konzern-Dachgesellschaft zu ändern. Die Wolfsburger wollten durch eine Umbenennung die häufigen Verwechslungen zwischen dem Konzern VW und der Automarke VW vermeiden. Der Konzern dementiert.
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Hamburg - Nach "Bild"-Informationen erwägt Volkswagen   im kommenden Jahr den Namen zu ändern. Wie die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf Angaben aus Konzernkreisen berichtet, prüfen Marketingexperten derzeit eine Umbenennung der Dachgesellschaft.

Im Gespräch ist dem Bericht zufolge auch die 1932 eingeführte Firmenbezeichnung Auto Union, die Vorläufer der heutigen Audi AG war. Audi ist eine Tochtergesellschaft des VW-Konzerns. Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Bernd Pischetsrieder, sei allerdings gegen diesen Begriff, schreibt das Blatt.

Ein VW-Sprecher erklärte auf Anfrage. "Es handelt sich um ungelegte Eier. Solche Überlegungen gibt es derzeit nicht."

VW steigert Absätze

Die Autohersteller haben nach dank zahlreicher Modelloffensiven im November insgesamt ihre Aufholjagd in Europa fortgesetzt. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg in Gesamteuropa um 7,6 Prozent auf 1.200.822 Fahrzeuge, berichtete der europäische Herstellerverband ACEA.

In Deutschland wurden wie bereits bekannt 284.765 Fahrzeuge neu zugelassen, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Volkswagen-Konzern verbesserte seinen Marktanteil in Westeuropa im November von 18,7 auf 19,2 Prozent. Insgesamt stieg der Zahl der VW-Neuzulassungen um 12,5 Prozent auf 219.652 Autos, seit Januar um 0,9 Prozent auf 2.416.971 Pkw. Bei der Marke VW gab es ein Plus von 14,9 Prozent auf 123.821, bei Audi sogar einen Zuwachs um 19,3 Prozent auf 47.714. Die Konzernmarke Seat verlor 3,9 Prozent.