Autoindustrie Drastischer Absatzeinbruch in den USA
Detroit/Frankfurt - Auf bereinigter Basis verbuchten Volkswagen und Mercedes auf dem US-Markt einen Rückgang von jeweils 3,6 Prozent, Porsche verzeichnete einen Einbruch um 19,6 Prozent. Bei diesen Zahlen ist der Effekt eines zusätzlichen Verkaufstags im Mai dieses Jahres herausgerechnet. In absoluten Zahlen verkaufte Volkswagen nach Konzernangaben mit 22.346 Fahrzeugen seiner Kernmarke 0,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Mercedes Benz legte ebenfalls um 0,1 Prozent zu auf 21.785 Fahrzeuge. Dank des Verkaufsstarts des Kleinwagens Smart im Januar legte Daimler allerdings beim Pkw-Absatz insgesamt um 12,4 Prozent auf 24.480 Fahrzeuge zu. Porsche lieferte in den USA und Kanada insgesamt 3004 Fahrzeuge aus, 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Für die US-Autobauer war der Mai indes ein regelrechtes Debakel, allen voran für General Motors. Der Konzern verkaufte auf seinem Heimatmarkt bereinigt mit 272.000 Fahrzeugen fast ein Drittel weniger als vor Jahresfrist. Bei Ford gingen die Verkäufe unbereinigt um 16 Prozent auf knapp 218.000 Fahrzeuge zurück, bei der Daimler-Beteiligung Chrysler unbereinigt um ein Viertel auf knapp 149.000
Autos. Die japanische Toyota, die GM jüngst als weltgrößten Autobauer überholt hatte, wies einen bereinigten Rückgang von 7,9 Prozent auf 257.404 Fahrzeuge aus.
asc/Reuters