Autokonzern BMW stemmt sich gegen Jobabbau
Die BMW Group habe zwischen 2001 und 2004 bundesweit 11.000 Stellen geschaffen, während die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften im selben Zeitraum insgesamt 300.000 Arbeitsplätze abgebaut hätten, sagte Panke. Viele Autobauer zählten zu den Unternehmen, die besonders hohe Stellenstreichungen ankündigten. Anders als Konkurrenten profitiert BMW von hoher Flexibilität bei den Arbeitszeiten.
Panke sagte nicht, wie viele Neueinstellungen geplant seien. Im Januar hatte er auf der Automobilmesse in Detroit klar gemacht, dass BMW beim Aufbau neuer Stellen 2006 auf die Bremse treten wird: In Deutschland werde der Münchener Konzern nicht mehr so viele Arbeitsplätze schaffen wie in den vergangenen Jahren, sagte er damals. "Wir haben so viel Personal an Bord, wie wir für weiteres Wachstum brauchen", erklärte Panke.
Gleichzeitig forderte er die Bundesregierung auf, von der Einführung einer flächendeckenden Pkw-Maut abzusehen. "Die Bürger können keinen Cent zusätzlich mehr vertragen", sagte der Manager dem Blatt. Im Gegenteil wäre es zu begrüßen, wenn die Regierung "für Kostenentlastung sorgt, etwa durch Senkung der hohen Steuern auf Diesel und Benzin".
suc/Reuters/AP