Automarkt: Käufer strafen Opel ab - DER SPIEGEL
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Automarkt Käufer strafen Opel ab

Als wären Probleme mit hohen Kosten nicht genug: Der Marktanteil von Opel in Deutschland ist im Januar erstmals unter zehn Prozent gerutscht. Ford hingegen hat die Konkurrenz aus Rüsselsheim überholt.
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Köln/Rüsselsheim - Auch wenn die verkauften Autos der amerikanischen Mutter General Motors dazugerechnet werden, reicht es bei Opel nicht mehr für die Zehn-Prozent-Marke. Im ganzen Januar setzten Opel und GM in Deutschland 23.058 Autos ab. Damit fiel der Marktanteil in Deutschland auf 9,5 Prozent. Vor einem Jahr lag der Anteil am Inlandsmarkt noch bei 11,9 Prozent.

Erfolgreiche, neue Modelle haben es Ford ermöglicht, den Marktanteil deutlich zu steigern. Im Januar steigerte das US-Unternehmen mit Deutschlandsitz in Köln seinen Inlandsabsatz um 39,4 Prozent auf 23.685 Pkw und Kombi. Der Marktanteil stieg entsprechend deutlich: von 7,0 Prozent auf 9,7 Prozent.

Eine Opel-Sprecherin sagte, neben dem härter gewordenen Wettbewerb sei vor allem das Auslaufen des alten Vectra-Modells Grund für die Rückgänge. Opel hofft nun auf den Nachfolge-Vectra, der im April 2002 als Erstes von mehreren neuen Modellen auf den Markt kommen soll. In Rüsselsheim wird gehofft, dass er beim Absatz eine Trendwende einleitet und das Markenimage verbessert.