Automobil Verwegene Pläne bei Ford
Dearborn - Die Investitionen sollen bei acht Milliarden Dollar oder weniger gehalten werden, kündigte Ford-Konzernchef Jacques Nasser am Donnerstag in Detroit an.
Ford will in Nordamerika im laufenden Jahr eine Umsatzrendite von mehr als vier Prozent und in Europa von mehr als einem Prozent verbuchen. Auch in Lateinamerika zielt Nasser auf eine Verbesserung der Ergebnisse, in Asien will der Ford-Chef die Gewinnzone erreichen. Der Gewinn bei der Finanztochter Ford Credit soll um zehn Prozent wachsen.
Die Unternehmensergebnisse für das Jahr 2000 sollen am 18. Januar bekannt gegeben werden. Die Gesellschaft gab in ihrer jetzigen Prognose für das laufende Jahr keine Hinweise darauf, wie hoch der Umsatz und der Gewinn im Jahr 2000 waren.
Ford hatte im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz von 4,2 Millionen Autos in den USA verbucht. Im Jahr davor verkaufte der Hersteller 40.000 Autos weniger. "2000 war ein glänzendes Jahr", erklärte Nasser. Die Gesellschaft habe die Aktionäre mit zwölf Milliarden Dollar in Form von Bargeld und Wertpapieren belohnt. Nasser räumte ein, dass man sich in den USA größeren Herausforderungen gegenüber sehe.
Zur Ford-Gruppe gehören auch die britischen Autofirmen Aston-Martin, Land Rover und Jaguar, die schwedische Volvo-Gruppe, der japanische Autokonzern Mazda und der weltgrößte Autoverleiher Hertz.