Autoverkäufe: VW rettet sich mit Großkunden-Geschäft - DER SPIEGEL
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Autoverkäufe VW rettet sich mit Großkunden-Geschäft

Volkswagen-Vertriebschef Michael Kern kämpft mit der Zurückhaltung der Privatkunden. Das Geschäft mit Autovermietern und Leasinggesellschaften läuft dagegen glänzend. Es hat allerdings einen Haken.
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Düsseldorf – Die Zahl der Autos, die der Wolfsburger Autokonzern mit hohen Rabatten verkauft, ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer Auswertung von bisher unveröffentlichten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch das Center of Automotive Research (Car) der Fachhochschule Gelsenkirchen hervor. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf die ihm vorliegende Studie berichtet, waren im August 43 Prozent der hierzulande verkauften VW-Modelle entweder Vorführ- und Dienstwagen, Tageszulassungen oder gingen an Autovermieter. Hauptgrund für die Zunahme des Großkundengeschäfts sei die schwache Nachfrage in Deutschland.

Der Zuwachs von Sonderaktionen sei bei VW groß, hieß es. Im Vorjahresmonat habe der Konzern nur 25 Prozent über diese für die Branche problematischen Vertriebskanäle abgesetzt. Allein die auf VW selbst zugelassenen Fahrzeuge habe das Unternehmen im August um 4300 Fahrzeuge im Vergleich zum Juli gesteigert, berichtet das Blatt.

Unter Berufung auf Importeurskreise schreibt das "Handelsblatt", man beobachte schon seit mehreren Monaten, dass VW stärker auf Sonderzulassungen setze. Bis Anfang September hat VW in diesem Jahr nur rund 130.000 Autos an private Kunden verkauft, im Vorjahr waren es noch 200.000. Die Zahl der vom KBA registrierten Zulassungen an VW-Autohäuser ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 30.000 Fahrzeuge gestiegen.

VW wollte die KBA-Daten nicht kommentieren. "Die Zahlen sind aber ein Beleg für unser traditionell gutes Großkundengeschäft", sagte eine VW-Sprecherin.

mik/ddp/dpa-AFX

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