Babcock-Borsig-Pleite: Neubers Stuhl wackelt - DER SPIEGEL
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Babcock-Borsig-Pleite Neubers Stuhl wackelt

Friedel Neuber, ehemals einer der mächtigsten Strippenzieher der Deutschland AG, gerät wegen der Babcock-Pleite immer mehr unter Druck. Aufgrund der Ermittlungen gegen ihn sind nun offenbar seine drei Aufsichtsratsvorsitze in Gefahr.
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Hamburg - "Die Welt" berichtet am Dienstag, Neuber, könne eventuell seine drei einflussreichen Posten als Aufsichtsratschef beim Maschinenbauer Babcock-Borsig, dem Versorger RWE   und dem Touristikkonzern TUI   verlieren. Informationen der Tageszeitung will Neuber bereits auf der nächsten Sitzung des Babcock-Gremiums Mitte Februar seinen Rücktritt anbieten.

Auch seine anderen Posten seien in Gefahr, seit bekannt ist, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Rahmen der Pleite von Babcock-Borsig gegen den ehemaligen Chef der WestLB wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung sowie der Beihilfe zur Untreue ermittelt.

Der ehemalige Top-Manager bestreitet das. Neuber sagte dem "Handelsblatt", er habe nicht die Absicht, wegen der Ermittlungen gegen ihn den Aufsichtsratsvorsitz niederzulegen. Er wolle auch Aufsichtsratschef bei TUI und RWE bleiben, sagte er der Zeitung. Allerdings gebe es bei Babcock Überlegungen, das Gremium deutlich zu verkleinern. Wenn diese Pläne umgesetzt würden, behalte er sich vor, dort auszuscheiden.

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