Bärbel Bas ist dafür, dass auch Beamte in Rentenversicherung einzahlen - DER SPIEGEL
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Neue Arbeitsministerin Bas ist dafür, dass auch Beamte in Rentenversicherung einzahlen

Die Koalition von Union und SPD will das heutige Rentenniveau bis 2031 absichern. Arbeitsministerin Bärbel Bas überlegt jetzt, wie die Einnahmen der Rentenversicherung verbessert werden können – und erwägt einen großen Schritt.
Arbeitsministerin Bärbel Bas: Eine Rentenkommission soll eingesetzt werden
Arbeitsministerin Bärbel Bas: Eine Rentenkommission soll eingesetzt werden

Arbeitsministerin Bärbel Bas: Eine Rentenkommission soll eingesetzt werden

Foto: Thomas Bartilla / Future Image / IMAGO

Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen. »In die Rentenversicherung sollten auch Beamte, Abgeordnete und Selbstständige einzahlen. Wir müssen die Einnahmen verbessern«, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Über die Ausgestaltung werde die von der schwarz-roten Koalition vereinbarte Rentenkommission beraten, die nun zügig ins Leben gerufen werde. Sie solle Reformvorschläge machen, sagte die neue Arbeitsministerin.

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Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht vor, dass das heutige Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 gesetzlich festgeschrieben wird. Doch die Alterung der Gesellschaft setzt das System unter Druck. In den kommenden Jahren werden immer weniger Beschäftigte in die Rentenkasse einzahlen – immer mehr Menschen bekommen Altersbezüge.

Die langfristige Finanzierung der Rente bleibt im Koalitionsvertrag vage. »Nur eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik, eine hohe Beschäftigungsquote und eine angemessene Lohnentwicklung ermöglichen es, dies dauerhaft zu finanzieren«, heißt es (was die Koalition in zentralen Bereichen plant, lesen Sie hier ).