TELEKOMMUNIKATION Bangemann greift ein
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DER SPIEGEL 42/2000
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César Alierta, der neue Chef der spanischen Telefónica, hat für einen seiner teuersten Mitarbeiter eine besondere Aufgabe gefunden. Martin Bangemann, der von Aliertas Vorgänger Juan Villalonga für angeblich zwei Millionen Mark Jahressalär aus der Brüsseler EU-Kommission herausgekauft worden war, soll das UMTS-Geschäft der Spanier in Deutschland aufbauen. Die Telefónica, die zusammen mit der finnischen Firma Sonera für rund 16 Milliarden Mark eine UMTS-Lizenz für Deutschland erworben hat, hofft darauf, mit Hilfe des FDP-Politikers auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt schneller Fuß fassen zu können. Erst einmal sucht Bangemann in Berlin und in München nach einem Standort für eine standesgemäße Telefónica-Filiale.