Bankgesellschaft Berlin Muss Rupf gehen?
Berlin - Der seit 1997 amtierende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rupf besitze nicht mehr das notwendige Vertrauen der Aktionäre, hieß es im "Handelsblatt" unter Berufung auf Aktionärskreise. Rupf werde vorgeworfen, die Sanierung der Bank nicht entschieden genug angegangen zu sein. Deshalb würden seit einiger Zeit personelle Alternativen erwogen.
Für den Chefposten im Gespräch sei der ehemalige Chef der BfG-Bank und vormalige Vorstandsvorsitzende der Landesbank Rheinland-Pfalz, Paul Wieandt, hieß es. Der 65-Jährige solle in den Aufsichtsrat berufen werden und könnte dann von dort aus für eine Übergangszeit die Führung der operativen Bankgeschäfte übernehmen. Den Berliner Chefposten solle er so lange übernehmen, bis geklärt sei, welcher Investor nach dem geplanten Verkauf der Anteile des Landes im Bank-Konzern das Sagen haben werde, hieß es dem Bericht zufolge.