Bankgesellschaft Berlin: Wird jede dritte Stelle gestrichen? - DER SPIEGEL
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Bankgesellschaft Berlin Wird jede dritte Stelle gestrichen?

Wolfgang Rupf, Chef der Bankgesellschaft Berlin, plant offenbar einen größeren Personalabbau als bisher bekannt. Bis 2005 will Rupf über 4100 der derzeit rund 15.500 Stellen einsparen.
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Berlin - Dies gehe aus dem zur Aufsichtsratssitzung am vergangenen Sonntag vorgelegten Sanierungsplan hervor, berichtet der Berliner "Tagesspiegel". Der Personalabbau betrifft nach diesen Plänen vor allem das Schalter- und Kundengeschäft bei Landesbank Berlin und Berliner Bank. Hier sollen bis 2005 rund 1485 von derzeit 10.186 Stellen wegfallen. Allerdings würden die Personalkosten von rund 1,158 Milliarden Mark dadurch kaum sinken: auf 1,106 Milliarden Mark im Jahr 2005.

Kündigungen soll es auch im Immobiliengeschäft geben. Doch obwohl Immobilien-Kredite und Immobilien-Fonds-Geschäfte wesentlich zur aktuellen Schieflage des Konzerns beitrugen, werden von den heute 784 Stellen nur 51 wegfallen. Von der angekündigten "Rückführung" des Engagements ist wenig zu erkennen.

Dasselbe widersprüchliche Bild bietet die Planung für den Kapitalmarkt-Bereich. Auch hier wollte sich die Bank auf "ertragsreiche Produkte" beschränken, so die Ankündigung. Von Einschränkung beim Personal ist aber nichts zu erkennen: Die 149 Stellen sollen bis 2002 auf 165 steigen, um bis 2005 wieder auf 141 abgebaut zu werden.