BASF-Prognose Im Kriegsfall ein Prozent weniger Wirtschaftswachstum
Der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Strube erwartet für den Fall eines Irak-Kriegs negative wirtschaftliche Auswirkungen. Ein Militärschlag werde die Rohstoff- und Energiemärkte und die Verbraucher weiter verunsichern.
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Ludwigshafen - Dies würde im ersten Halbjahr 2003 zu einer Stagnation des globalen Wachstums führen, sagte Strube am Dienstag in Ludwigshafen. Sollte es zum Krieg kommen, rechnet die BASF damit, dass die Ölpreise kurzzeitig auf über 35 Dollar je Barrel steigen werden. Das globale Wirtschaftswachstum werde um nahezu einen Prozentpunkt schwächer ausfallen und die weltweite Chemieproduktion nur noch um rund zwei Prozent wachsen, glaubt BASF.
Auch bei einer weiter ungelösten Krise wäre mit einer Stagnation des Wachstums zu rechnen, so der Manager. Angesichts der aktuellen Lage müsse man allerdings leider davon ausgehen, dass eine friedliche Lösung des Konflikts nicht zu erwarten sei.