Bauwirtschaft Rekordtief erreicht
Berlin - Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie lag der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe in den ersten vier Monaten 2000 um 7,1 Prozent unter Vorjahresniveau. Das stärkste Minus habe in Ostdeutschland mit 22,5 Prozent der Wohnungsbau verzeichnet, in Westdeutschland der öffentliche Bau mit einer Verminderung um 5,9 Prozent.
Der seit Herbst 1999 anhaltende Nachfragerückgang habe dazu geführt, dass der Auftragsbestand den niedrigsten Stand seit der Vereinigung erreicht hat. Der Produktionsrückgang sei von einem empfindlichen Arbeitsplatzabbau begleitet worden, berichtet der Verband weiter. Im April seien im Bauhauptgewerbe nur noch 1,0295 Millionen Beschäftigte tätig gewesen, 7,8 Prozent weniger als im April 1999. In Ostdeutschland sei die Beschäftigung um 13,9 Prozent auf 292.000 Mitarbeiter gesunken.