Bayer: Kühe zu Tode geimpft? - DER SPIEGEL
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Bayer Kühe zu Tode geimpft?

Dem Bayer-Konzern droht eine neue Klagewelle. Niederländische Bauern wollen offenbar den Pharmariesen auf einige hundert Millionen Gulden Schadenersatz verklagen.
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Frankfurt am Main - Die Bauernstiftung IBR/BVD werfe dem Konzern vor, dass Tausende von Kühen nach der 1999 erfolgten Behandlung mit einem verunreinigten Impfstoff des Konzerns   erkrankt seien, berichten die "Börsen-Zeitung" und "Die Welt".

Die Tiere seien nach der Schutzimpfung an "Bovine Virus Diarrhea" (BVD) erkrankt und qualvoll gestorben, zitierte "Die Welt" den Stiftungsvorsitzenden Jan Cees Vogelaar. Der "Börsen-Zeitung" zufolge sieht Bayer einem möglichen Schadenersatzprozess gelassen entgegen. "Sollte es zu einem Prozess kommen, erwarten wir ein entlastendes Urteil", zitierte das Blatt einen Konzernsprecher. Erste Klagen in der Angelegenheit seien bereits vor knapp einem Jahr eingereicht worden. Verschiedene unabhängige Studien, die dem Gericht vorlägen, seien zu dem Ergebnis gekommen, dass kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung bestehe, sagte der Bayer-Sprecher der "Börsen-Zeitung" zufolge weiter.