BDI-Vize Walter: Schimpfkanonade auf das Jobbündnis - DER SPIEGEL
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BDI-Vize Walter Schimpfkanonade auf das Jobbündnis

Der Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ignaz Walter, hat mit deftigen Worten ein Ende des Bündnisses für Arbeit gefordert. Opfer seines verbalen Rundumschlags: Kanzler Gerhard Schröder, die IG Metall und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.
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Berlin - Walter, zugleich Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, bezeichnete die Gespräche als "Farce". IG-Metall-Chef Klaus Zwickel dominiere die Gespräche. "Zwickel hat den Kanzler geohrfeigt und die Wirtschaft lächerlich gemacht", sagte Walter bei einer Pressekonferenz der Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Es gehe nicht an, sich "veräppeln zu lassen, wie das Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt mit sich machen lässt". Bei der nächsten BDI-Sitzung werde er deshalb einen Ausstieg des Verbandes aus den Gesprächen beantragen.

BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel teilte mit, er unterstütze generell Walters kritische Bewertung früherer Bündnisgespräche. Er habe ein Ausscheiden aus dem Bündnis für Arbeit selber öfter erwogen, sei aber der Ansicht, man solle "Einladungen des Kanzlers folgen".