Beate Uhse: Dildo-Flaute trifft Aktionäre - DER SPIEGEL
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Beate Uhse Dildo-Flaute trifft Aktionäre

Die schlappe Konjunktur trifft den Sex-Artikel-Händler Beate Uhse. Die Umsätze der Erotik-Läden gehen leicht zurück, eine Dividende soll es nicht geben.
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Flensburg - Die Geschäftszahlen, die Beate Uhse am Dienstag meldete, sind gemischt, die Börse ist nicht gerade begeistert: Um 12 Uhr notierte die Aktie mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 10,15 Euro. Händler hatten offenbar gehofft, dass die Restrukturierungen im Flensburger Unternehmen eine schnellere Trendwende bringen.

Im Geschäftsjahr 2001 hat Beate Uhse den Umsatz immerhin um 36 Prozent auf 222,8 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag aber auf Grund von Sonderkosten für die Rationalisierung im Großhandel und im Internet bei 10,6 Millionen Euro, 24 Prozent unter dem Vorjahr. Das Unternehmen betonte allerdings, die im Oktober 2001 abgegebenen Prognosen seien damit leicht übertroffen worden. Der Jahresüberschuss im Konzern betrug den Angaben zufolge 2,2 Millionen Euro.

Der Auslandsumsatz, mit einem Anteil von 47 Prozent sehr bedeutsam für den Konzern, verdoppelte sich durch organisches Wachstum, teilte das Unternehmen zudem mit. Die Umsätze im Bereich Trading wurden um 45 Prozent auf 202 Millionen Euro gesteigert. Im Entertainment-Geschäft gingen die Umsätze aber um 13 Prozent auf 19,9 Millionen Euro zurück. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 will Beate Uhse nach den Worten von Vorstandssprecher Otto Christian Lindemann keine Dividende zahlen.

Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Umsätze in den Erotik-Läden leicht zurückgegangen, teilte der Vorstand mit. Dennoch bleibe der Ausblick auf das Jahr positiv, weil Versand- und Großhandel sowie der Entertainment-Bereich deutlich wüchsen. Beate Uhse strebe ein Umsatzwachstum von 14 Prozent auf 250 Millionen Euro und eine Verdopplung des Gewinns vor Steuern (EBT) auf 17 Millionen Euro an.