Beate Uhse: Probleme im Erotik-Commerce - DER SPIEGEL
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Beate Uhse Probleme im Erotik-Commerce

Die Beate Uhse AG hat Schwierigkeiten, Geld für Erotikbilder und Inhalte einzunehmen, die im Internet angeboten werden. Mit einem eigenen Inkasso-System will das Untenehmen im Online-Bereich wieder auf Wachstumskurs kommen.
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Flensburg - Der Erotikvertrieb via Internet bereitet dem Vorstand der Beate Uhse AG Sorgen. Während sich der Versandhandel über das Netz gut entwickele, gäbe es bei der Vermarktung von Online-Inhalten Umsatzeinbußen, hieß es in einer Mitteilung. Die Einnahmen für die kostenpflichtige Bereitstellung von Erotikbildern, Erotikgeschichten und Chaträumen bleibt den Angaben zufolge hinter den Planungen zurück. Als Grund dafür wurde die Abschaltung des Inkasso-Dienstes der Telekom genannt. Mit einem selbst entwickelten Inkasso-System und mehreren Unternehmens-Partnerschaften soll dieses Geschäftsfeld wieder auf Wachstumskurs gebracht werden.

Die Beate Uhse AG hat das Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr auf 5,3 Millionen Mark von 5,0 Millionen Mark im Vorjahreszeitraum gesteigert. Wie das Erotikunternehmen weiter mitteilte, stieg der Umsatz im gleichen Zeitraum um sechs Prozent auf 116,9 Millionen Mark.

Im Gesamtjahr soll der Umsatz den Angaben zufolge auf rund 300 Millionen Mark, das Betriebsergebnis auf rund 30 Millionen Mark steigen. Bis 2002 soll der Umsatz dann 450 Millionen Mark, das Betriebsergebnis 55 Millionen Mark betragen.